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Projektüberblick:

Neben Gebäuden verfügt die Festung über zahlreiche Kasematten mit teils erheblichen Flächenpotenzialen. Es sollte untersucht werden, ob und wie diese Räume für eine Vermarktung nutzbar gemacht und welche Nutzer dafür interessiert werden können. Wesentlicher Bearbeitungsteil war neben der Entwicklung von Nutzungskonzepten die Klärung komplizierter rechtlicher Rahmenbedingungen (Denkmalschutz, Artenschutz, Bauordnung, EU-Förderrecht).
Für den Erfolg der Untersuchung war von Bedeutung, dass Nutzung und Sanierung der Bastion den strengen Anforderung der UNESCO entsprachen. Das Ergebnis war maßgeblich für die Akquisition von umfangreichen EU-Fördermitteln und anderen Stellen.

Leistungen:

  • regionale und lokale Rahmenbedingungen für die Nutzung bisher brach liegender Flächenpotenziale
  • Aufstellung eines Rahmenkonzeptes für die Sanierung und Nutzung unter Berücksichtigung von: Bauzustand, Denkmalschutz, Bauordnung (Brandschutz), Natur- und Artenschutz (FFH-Gebiet)
  • Ableitung von Entscheidungskriterien, Differenzierung der Eignung für bestimmte Nutzungen, Erarbeitung von Nutzungsvorschlägen
  • Aussagen zur Betreibung und Bewirtschaftung
  • Festlegung auf eine Vorzugslösung
  • Anforderung an die Planung, Aufstellung und Zusammenfassung der baulichen Maßnahmen
  • Kostenermittlung
  • Ermittlung und Darstellung der Förderkulisse, Aufstellung eines Finanzierungs- und Förderkonzeptes
  • Einholen von Genehmigungen und Vorbescheiden
  • Zusammenstellung der Bearbeitungsergebnisse und Bericht, Aufstellung eines Zeit- und Umsetzungsplanes
  • Vorstellung des Konzeptes vor Entscheidungsträgern

Stand der Umsetzung:

Das Nutzungskonzept wurde angenommen. Die empfohlenen Fördermittel aus EU und Land sind bewilligt. Mit den Umbauarbeiten wurde im 3. Quartal 2014 begonnen.

Auftraggeber:
Amt für das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
Art des Auftrags:
Machbarkeitsstudie
Standort:
Dömitz (M-V)
Auftragszeitraum:
2012-2013
Ansprechpartner:
Oliver Buchholz