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Projektüberblick:

Die Konzentration der lokalen Wirtschaft auf wenige Branchen wie die Stahlherstellung und den Fahrzeugbau sowie deren Abhängigkeit von weltwirtschaftlichen Entwicklungen beeinflussen zunehmend die finanzielle Situation der Stadt mit all ihren negativen Auswirkungen. Bereits vor über 20 Jahren hat ein anhaltender Strukturwandel eingesetzt, der durch irreversible Einwohnerverluste, städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Verfall und soziale Segregation von Stadtteilen verstärkt wurde. Das Konzept wurde mehrfach fortgeschrieben, um für örtliche Handlungsschwerpunkte die Programmaufnahme in unterschiedliche Städtebauförderungsprogramme (u.a. Soziale Stadt und Stadtumbau-West) zu beantragen.

Leistungen:

  • Analyse der demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung seit 1991: Bildung, Familie; Wirtschaft, Beschäftigung und Einzelhandel; Erfassung und Bewertung der sozialen und kommunalen Infrastruktur, Auslastung und Angebote; Bevölkerungsprognosen, Leerstandsentwicklung, Wohnungsmarktbewertung
  • SWOT-Analyse und Ableitung von Entwicklungszielen
  • städtebauliches Konzept, Aufzeigen von Perspektiven für den gefährdeten Wohnungsmarkt; Entwicklungsskizzen für den Abbruch von Leerstand und die Flächennachverwertung; inhaltliche Umsetzung der strategischen Leitlinien „Stadt mit Zukunft“
  • Konzepte und Ideenskizzen für die Vernetzung von (Aus)Bildung mit der lokalen Wirtschaft, Konzepte für den tertiären Wirtschaftsbereich, Beschäftigungsperspektiven für Frauen
  • Maßnahmenkonzept, Priorisierung nach Handlungs- und Investitionsschwerpunkten
  • Vorschläge zur Verbesserung von Image und Außenwahrnehmung
  • Kosten- und Finanzierungskonzepte, Darstellung der Förderkulisse
  • Beteiligung unterschiedlicher Akteure: Wohnungsmarkt, soziale Infrastruktur, politische Entscheidungsträger
  • Rechtsinstrumente, städtebauliche und rechtliche Begründung für die Programmaufnahmen

Stand der Umsetzung:

  • Das ISEK wurde mehrfach als Grundlage für das (gesamt)städtische Handeln vom Rat beschlossen.
  • Das Konzept war Grundlage für die Programmaufnahmen der „Ost- und Westsiedlung“ in die Förderkom-ponente „Soziale Stadt“, des „Seeviertels“ in Stadtumbau-West und die Vorbereitung der Programmaufnahme für den Stadtteil „Gebhardshagen“.
  • Auf Grundlage der ISEK-Detaillierung „Watenstedt“ wird die Aufgabe der Wohnfunktion in diesem Stadtteil vorbereitet.
Auftraggeber:
Stadt Salzgitter, Stadtplanung
Art des Auftrags:
Integriertes Entwicklungskonzept
Standort:
Salzgitter (Nds.)
Auftragszeitraum:
2002-2004 Erstaufstellung ISEK,
2004-2012 mehrfache Fortschreibungen und Detaillierungen (Partner: A+S, Braunschweig und STADTBÜRO, Dortmund)
Ansprechpartner:
Michael Behrens