Peine: Hagenmarkt

Die Stadt Peine (50.000 Einwohner) liegt zwischen den beiden größten Oberzentren Niedersachsens, der Landeshauptstadt Hannover und dem nur 25 km entfernten Braunschweig. Das Quartier um den Hagenmarkt ist zentral gelegen und grenzt an die Innenstadt und Haupteinkaufsstraße Peines.

An der kreisförmigen Platzgestaltung des Hagenmarktes mit den sternförmig abführenden Straßen ist die historische städtebauliche Struktur des Quartiers aus der Gründerzeit ablesbar. Zahlreiche erhaltenswerte Fassaden aus dieser Zeit weisen Sanierungsbedarfe auf. Das Quartier ist heute durch Wohnen und gewerbliche Nutzungen geprägt. Der Hagenmarkt als Quartiersmittelpunkt ist von Funktionseinschränkungen betroffen. Die Gestaltung des Straßenraums ist derzeit stark auf den MIV ausgerichtet, daher bestehen Nutzungskonflikte mit den anderen Verkehrsarten und Probleme bezogen auf die Organisation des ruhenden Verkehrs im Quartier.

Leitende Themen der Vorbereitenden Untersuchung waren die Herstellung von Verbindungen zur Innenstadt und in umliegende Erholungsgebiete und das Vorantreiben der Mobilitätswende. Die Herstellung einer modernen differenzierten Wohnbebauung, die Stärkung von Gastronomie und Kultur und damit die Belebung des Quartiers aber auch die Neugestaltung der unterschiedlichen Plätze sind zentrale Sanierungsziele. Das Quartier er soll so in seiner städtebaulichen Unverwechselbarkeit erhalten bleiben.

Auftraggeberin:
Stadt Peine

Programmkomponente:
Lebendige Zentren

Art des Auftrags:
Vorbereitende Untersuchung (VU) und Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte (ISEK)

Bearbeitungszeitraum:
Mai 2021 – April 2022 (voraussichtlicher Abschluss)

Projektleitung:
Oliver Buchholz

© Fotos: GOS mbH